Alles was von GOTT kommt ist Einfach
Alles was von GOTT kommt ist Einfach

Die bitte an den Vater, was ER uns/mir zu sagen hat.

Heute den 13 Jänner 2015 schlug ich nach dem Zufalls Prinzip und die bitte an den Vater, er möge mir das richtige zeigen und lesen lasen, dieses Kapitel in dieser woch das zweite mal auf. Vielleicht magst es auch lesen?

 

Aus ein Kurs in Wundern-GREUTHOF VERLAG Greuthof Verlag, Kybfelsenstraße 41, D-79100 Freiburg i.Br.

 

Kapitel 13    DIE SCHULDLOSE WELT

 

III. Die Angst vor der Erlösung

 

1. Du fragst dich vielleicht, warum es so entscheidend ist, dass du dir deinen Hass ansiehst und dir sein volles

Ausmaß klarmachst. Auch denkst du vielleicht, dass es für den HEILIGEN GEIST leicht genug wäre, ihn dir zu

zeigen und ihn aufzulösen, ohne dass es nötig wäre, dass du ihn dir selber ins Bewusstsein hebst. Doch gibt es

noch ein weiteres Hindernis, das du zwischen dir und der SÜHNE aufgerichtet hast. Wir sagten, dass niemand der

Angst Vorschub leistet, wenn er sie erkennt. In deinem ungeordneten Geisteszustand aber fürchtest du dich nicht

vor der Angst. Du magst sie nicht, aber es ist nicht dein Verlangen anzugreifen, das dir wirklich angst macht.

Deine Feindseligkeit stört dich nicht ernstlich. Du hältst sie verborgen, weil du dich mehr vor dem fürchtest, was

sie verdeckt. Du könntest sogar den finstersten Eckstein des Ego ohne Angst betrachten, wenn du nicht glaubtest,

dass du ohne das Ego etwas in dir finden würdest, was du noch mehr fürchtest. Du hast nicht wirklich Angst vor

der Kreuzigung. Dein wirkliches Entsetzen gilt der Erlösung.

 

2. Unter dem finsteren Fundament des Ego liegt die Erinnerung an GOTT, und davor hast du wirklich Angst.

Denn diese Erinnerung würde dich augen blicklich deinem angestammten Platz zurückerstatten, und dieser Platz ist

es, den du zu verlassen suchtest. Deine Angst vor Angriff ist nichts im Vergleich mit deiner Angst vor der Liebe.

Du wärst bereit, dir sogar deinen brutalen Wunsch, GOTTES SOHN zu töten, anzusehen, wenn du nicht

glaubtest, dass er dich vor der Liebe rettet. Denn dieser Wunsch hat die Trennung verursacht, und du hast ihn

geschützt, weil du nicht möchtest, dass die Trennung geheilt wird. Dir ist folgendes klar: Wenn du die dunkle

Wolke entfernst, die sie verschleiert, würde die Liebe zu deinem VATER dich drängen, SEINEN Ruf zu erwidern

und in den HIMMEL zu hüpfen .Du glaubst, Angriff sei Erlösung, weil er dich daran hindern würde. Denn noch

tiefer als das Fundament des Ego und viel stärker, als es jemals sein wird, ist deine starke und brennende Liebe zu

GOTT und die SEINE zu dir. Das ist es, was du wirklich verbergen möchtest.

 

3. Sei ehrlich: Fällt es dir nicht schwerer zu sagen: »Ich liebe« als: »Ich hasse«? Du assoziierst Liebe mit Schwäche

und Hass mit Stärke, und deine eigene wirkliche Macht erscheint dir als deine wirkliche Schwäche. Denn du könntest

deine freudige Reaktion auf den Ruf der Liebe nicht kontrollieren, wenn du ihn hörtest, und die ganze Welt,

die du gemacht zu haben glaubtest, würde verschwinden. Der HEILIGE GEIST scheint also deine Festung

anzugreifen, denn du möchtest GOTT ausschließen, und ER will nicht ausgeschlossen werden.

 

4. Du hast dein ganzes wahnsinniges Glaubenssystem aufgebaut, weil du denkst, in GOTTES GEGENWART

wärst du hilflos, und du möchtest dich vor SEINER LIEBE retten, weil du denkst, sie würde dich zu nichts

zermalmen. Du fürchtest, sie könnte dich von dir hinwegfegen und dich klein machen, weil du glaubst, Größe liege

in Trotz und Angriff sei Erhabenheit. Du denkst, du habest eine Welt gemacht, die GOTT zerstören will, und

dadurch, dass du ihn liebst - was du tust -, würdest du diese Welt wegwerfen, was du tätest. Deshalb hast du die

Welt dazu benutzt, deine Lieb e zuzudecken, und je weiter du in die Schwärze des Egofundaments vorstößt, desto

näher kommst du der LIEBE, die dort verborgen liegt. Und das ist es, was dir angst macht.

 

5. Du kannst den Wahnsinn akzeptieren, weil du ihn gemacht hast, aber die Liebe kannst du nicht akzeptieren,

weil du sie nicht gemacht hast. Du möch test lieber ein Sklave der Kreuzigung sein als ein SOHN GOTTES in der

Erlösung. Dein individueller Tod scheint wertvoller zu sein als dein lebendiges Einssein, denn was dir gegeben

wurde, ist dir nicht so teuer wie das, was du gemacht hast. Du hast vor GOTT mehr Angst als vor dem Ego, und

die Liebe kann nicht einkehren, wo sie nicht willkommen ist. Aber der Hass kann es, denn er dringt aus eigenem

Willen ein und kümmert sich nicht um deinen.

 

6. Du musst dir deine Illusionen ansehen und sie nicht verborgen halten, denn sie ruhen nicht auf ihrem eigenen

Fundament. Solange sie im verborgenen sind, hat es wohl diesen Anschein, und so scheinen sie autark zu sein. Das

ist die fundamentale Illusion, auf der die anderen beruhen. Denn unter ihnen liegt - verborgen, solange sie

versteckt sind - der liebende Geist, der dachte, er habe sie im Ärger gemacht. Und der Schmerz in diesem Geist ist

derart offensichtlich, wenn er aufgedeckt wird, dass sein Bedürfnis nach Heilung nicht geleugnet werden kann. Mit

allen Tricks und allen Spielen, die du IHM bietest, kannst du ihn nicht heilen, denn hier ist die wirkliche

Kreuzigung des GOTTESSOHNES.

 

7. Und dennoch ist er nicht gekreuzigt. Hier sind sowohl sein Schmerz als auch seine Heilung, denn die Schau

des HEILIGEN GEISTES ist barmherzig, und SEIN Heilmittel wirkt rasch. Verbirg das Leiden nicht vor

SEINEN Augen, sondern trage es froh zu IHM hin. Leg deinen ganzen Schmerz vor SEINE ewige Vernunft, und

lasse IHN dich heilen. Halte keine einzige Schmerzensstelle vor SEINEM LICHT verborgen, und erforsche deinen

Geist sorgfältig nach allen Gedanken, die du möglicherweise aufzudecken fürchtest. Denn ER wird jeden kleinen

Gedanken heilen, den du behalten hast, um dich zu verletzen, und ihn von seiner Kleinheit reinigen und ihn der

Größe GOTTES zurückerstatten.

 

8. Unter all dem Größenwahn, der dir so teuer ist, liegt dein wirklicher Hilferuf. Denn du rufst deinen VATER

um Liebe an, so wie dein VATER dich zu SICH ruft. An jen em Ort, den du verborgen hast, willst du nichts

anderes als dich mit dem VATER in liebevoller Erinnerung an IHN vereinen. Du wirst diesen Ort der Wahrheit

finden, indem du ihn in deinen Brüdern siehst, denn wenngleich sie sich selbst täuschen mögen, sehnen sie sich

genau wie du nach der Größe, die in ihnen ist. Und wenn du die Größe wahrnimmst, wirst du sie willkommen

heißen, und sie wird dein sein. Denn auf Größe hat der SOHN GOTTES Anrecht, und keine Illusionen können

ihn zufrieden stellen oder vor dem retten, was er ist. Nur seine Liebe ist wirklich, und er wird nur mit seiner

Wirklichkeit zufrieden sein.

 

9. Erlöse ihn aus seinen Illusionen, damit du die Größe deines VATERS in Frieden und in Freude annehmen

kannst. Aber schließe niemanden von deiner Lieb e aus, sonst hältst du einen dunklen Ort in deinem Geist

verborgen, an dem der HEILIGE GEIST nicht willkommen ist. Und dadurch schließt du dich von SEINER

Heilkraft aus, denn wenn du nicht totale Liebe schenkst, wirst du nicht vollständig geheilt. Die Heilung muss

ebenso vollständig sein wie die Angst, denn die Liebe kann nicht einkehren, wo es auch nur ein Quentchen Angst

gibt, die ihr freudiges Willkommen trübt.

 

10. Du, der du die Trennung der geistigen Gesundheit vorziehst, kannst sie in deiner Rechtgesinntheit nicht

erlangen. Du warst in Frieden, bis du um besondere Gunst batest. Und GOTT gab sie dir nicht, denn die Bitte war

IHM fremd, und du konntest dies nicht von einem VATER erbitten, DER SEINEN SOHN wahrhaft liebt.

Deshalb hast du einen lieblosen Vater aus IHM gemacht und von IHM verlangt, was nur ein solcher Vater geben

kann. Und der Frieden des GOTTESSOHNES wurde zerschlagen, denn er verstand seinen VATER nicht mehr.

Er hatte Angst vor dem, was er gemacht, aber noch mehr Angst hatte er vor seinem wirklichen VATER, weil er

seine eigene herrliche Gleichheit mit IHM angegriffen hatte.

 

11. Im Frieden brauchte er nichts und bat um nichts. Im Krieg forderte er alles und fand nichts. Denn wie könnte

die Sanftmut der Liebe auf seine Forderungen anders reagieren, als in Frieden zu scheiden und zum VATER

zurück zukehren? Wenn der SOHN nicht im Frieden bleiben wollte, konnte er überhaupt nicht bleiben. Denn ein

verdunkelter Geist kann nicht im Lichte leben; er muss sich einen Ort der Dunkelheit suchen, an dem er glauben

kann, er sei, wo er nicht ist. GOTT hat nicht zugelassen, dass dies geschehe. Du aber hast verlangt, dass es

geschehe, und deshalb hast du auch geglaubt, dass es so sei.

 

12. »Aussondern« heißt »alleine machen« und daher einsam machen. GOTT hat dir das nicht angetan. Hätte ER

dich denn absondern können, wo ER doch weiß, dass dein Frieden in SEINEM EINSSEIN liegt? ER hat dir nur

deine Bitte um Schmerzen abgeschlagen, denn Leiden ist nicht von SEINER Schöpfung. Da ER dir die Schöpfung

gegeben hatte, konnte ER sie dir nicht nehmen. ER konnte auf deine wahnsinnige Bitte nur eine vernünftige

Antwort geben, die in deinem Wahnsinn bei dir bleiben würde. Und das tat ER. Niemand, der SEINE Antwort

hört, kann umhin, den Wahnsinn aufzugeben. Denn SEINE Antwort ist der Bezugspunkt jenseits der Illusionen,

von dem aus du auf sie zurückblicken und sehen kannst, dass sie wahnsinnig sind. Suche nur diesen Ort, und du

wirst ihn finden, denn die LIEBE ist in dir und wird dich dorthin führen.

Aus ein Kurs in Wundern-GREUTHOF VERLAG Greuthof Verlag, Kybfelsenstraße 41, D-79100 Freiburg i.Br.

Heute mit Karin gelesen, als wir den Vater um das richtige Wort gebeten hatten. 13. Jänner 2015 Vormittags

Kapitel 8

IV. Die Gabe der Freiheit

1. Wenn GOTTES WILLE für dich vollkommener Frieden und vollkommene Freude ist und du nicht nur dies

erfährst, dann lehnst du es offenbar ab, SEINEN WILLEN anzuerkennen. SEIN WILLE schwankt nicht, da er

für immer unwandelbar ist. Wenn du nicht in Frieden bist, kann es nur daran liegen, dass du nicht glaubst, in IHM

zu sein. ER aber ist ALLES in allem. SEIN Frieden ist vollständig, und du musst in IHM eingeschlossen sein.

Seine Gesetze beherrschen dich, weil sie alles beherrschen. Du kannst dich nicht von SEINEN Gesetzen

ausnehmen, obwohl du ihnen den Gehorsam verweigern kannst. Doch wenn du das tust, und nur dann, wirst du

dich einsam und hilflos fühlen, weil du dir selbst alles verweigerst.

2. Ich bin als Licht in eine Welt gekommen, die sich selber alles verweigert. Sie tut das, indem sie sich einfach

von allem dissoziiert. Daher ist sie eine Illusion der Isoliertheit, die durch die Angst vor derselben Einsamkeit

aufrechterhalten wird, die ihre Illusion ist . Ich habe gesagt, dass ich bei dir bin alle Tage, bis an der Welt Ende.

Deshalb bin ich das Licht der Welt. Wenn ich bei dir bin in der Einsamkeit der Welt, so ist die Einsamkeit

vergangen. Du kannst die Illusion der Einsamkeit nicht aufrechterhalten, wenn du nicht allein bist. Mein Ziel ist

also nach wie vor, die Welt zu überwinden. Ich greife sie nicht an, aber mein Licht muss sie auflösen aufgrund

dessen, was sie ist. Licht greift die Dunkelheit nicht an, aber es leuchtet sie hinweg. Wenn mein Licht überallhin

mit dir geht, leuchtest du sie mit mir hinweg. Das Licht wird unseres, und du kannst nicht in der Dunkelheit

verweilen, ebenso wenig wie die Dunkelheit dort weilen kann, wohin du gehst. Die Erinnerung an mich ist die

Erinnerung an dich selbst und an IHN, DER mich zu dir gesandt hat.

3. Du warst so lange in der Dunkelheit, bis GOTTES WILLE durch irgendeinen Teil der SOHNSCHAFT voll

und ganz getan ward .Als das geschah, ward er von allen vollkommen getan. Wie sonst könnte er vollkommen

getan sein? Mein Auftrag war einfach, den Willen der SOHNSCHAFT mit dem WILLEN des VATERS dadurch

zu vereinen, dass ich mir des VATERS WILLENS bewusst war. Das ist das Bewusstsein, welches dir zu geben ich

gekommen bin, und dein Problem, es anzunehmen, ist das Problem dieser Welt. Es aufzulösen ist das Heil, und in

diesem Sinn bin ich das Heil der Welt. Die Welt muss mich daher verachten und zurückweisen, weil die Welt der

Glaube ist , Liebe sei unmöglich. Wenn du die Tatsache akzeptierst, dass ich bei dir bin, leugnest du die Welt und

nimmst GOTT an. Mein Wille ist der SEINE, und deine Entscheidung, mich zu hören, ist die Entscheidung,

SEINE STIMME zu hören und in SEINEM WILLEN zu wohnen. Wie GOTT mich zu dir sandte, werde ich dich

auch zu anderen senden. Und ich werde mit dir zu ihnen gehen, damit wir sie Frieden und Vereinigung lehren

können.

4. Denkst du nicht, die Welt brauche den Frieden ebenso sehr wie du? Willst du ihn nicht der Welt genauso

gerne geben, wie du ihn empfangen möchtest? Denn anders wirst du ihn nicht empfangen. Wenn du ihn von mir

haben willst, musst du ihn geben. Heilung kommt nicht von irgend jemand anderem. Du musst die Führung aus

deinem Inneren annehmen .Du musst die Führung wollen, denn sonst wird sie dir nichts bedeuten. Deshalb beruht

Heilung auf Zusammenarbeit. Ich kann dir sagen, was du tun sollst, aber deine Mitarbeit muss darin bestehen, mir

zu glauben, dass ich weiß, was du tun sollst. Nur dann wird dein Geist sich entscheiden, mir nachzufolgen. Ohne

diese Entscheidung könntest du nicht geheilt werden, weil du dich gegen die Heilung entschieden hättest, und

diese Zurückweisung meiner Entscheidung für dich macht die Heilung unmöglich.

5. Heilung spiegelt unseren gemeinsamen Willen. Das ist offensichtlich, wenn du bedenkst, wozu die Heilung

dient. Heilung ist die Art und Weise, wie Trennung überwunden wird. Trennung wird durch Vereinigung

überwunden. Sie kann nicht durch Trennen überwunden werden. Die Entscheidung, sich zu vereinen, muss

eindeutig sein, sonst ist der Geist selbst gespalten und nicht ganz. Dein Geist ist das Mittel, mit dem du deinen

eigenen Zustand bestimmst, weil der Geist der Entscheidungsmechanismus ist. Er ist die Macht, wodurch du

trennst oder verbindest und dementsprechend Schmerz oder Freude erfährst. Meine Entscheidung kann die deine

nicht überwinden, weil die deine ebenso mächtig ist wie meine. Wenn das nicht so wäre, wären die SÖHNE

GOTTES ungleich. Alles ist mittels unserer gemeinsamen Entscheidung möglich, aber meine allein kann dir nicht

helfen. Dein Wille ist so frei wie meiner, und GOTT SE LBST würde nicht gegen ihn angehen. Ich kann nicht

wollen, was GOTT nicht will. Ich kann meine Stärke anbieten, um die deine unbesiegbar zu machen, aber ich kann

mich deiner Entscheidung nicht widersetzen, ohne mit ihr zu konkurrieren und dadurch gegen GOTTES

WILLEN für dich zu verstoßen.

6. Nichts, was GOTT schuf, kann sich deiner Entscheidung widersetzen, wie auch nichts, was GOTT schuf, sich

SEINEM WILLEN widersetzen kann. GOTT hat deinem Willen seine Macht gegeben, die ich zu Ehren SEINES

WILLENS nur anerkennen kann. Wenn du sein willst wie ich, so werde ich dir helfen, in der Erkenntnis, dass wir

gleich sind. Wenn du anders sein willst, werde ich warten, bis du anderen Geistes geworden bist. Ich kann dich

lehren, aber nur du kannst beschließen, auf meine Lehre zu hören. Wie kann es anders sein, wenn das REICH

GOTTES Freiheit ist? Freiheit kann nicht durch Tyrannei irgendwelcher Art erlernt werden, und die vollkommene

Gleichheit aller GOTTESSÖHNE lässt sich nicht durch die Herrschaft eines Geistes über einen anderen erfassen.

GOTTES SÖHNE sind an Willen gleich, da sie alle ihres VATERS WILLE sind. Das ist die einzige Lektion, die

zu lehren ich gekommen bin.

7. Wäre dein Wille nicht der meine, so wäre er nicht derjenige unseres VATERS. Das würde bedeuten, d ass du

den deinen zum Gefangenen gemacht und nicht frei sein lassen hast. Von dir selbst kannst du nichts tun, denn du

bist nichts von dir selbst. Ich bin nichts ohne den VATER, und du bist nichts ohne mich, weil du - wenn du den

Vater verleugnest - dich selbst verleugnest. Ich werde mich stets an dich erinnern, und in meiner Erinnerung an

dich liegt deine Erinnerung an dich selbst. In unserer Erinnerung aneinander liegt unsere Erinnerung an GOTT.

Und in dieser Erinnerung liegt deine Freiheit, weil deine Freiheit in IHM ist. Stimme also mit mir ein in den

Lobgesang an IHN und an dich, den ER erschaffen hat. Das ist die Gabe unseres Dankes an IHN, die ER mit

allen SEINEN Schöpfungen teilen wird, denen ER in gleichem Maße gibt, was immer für IHN annehmbar ist.

Weil es annehmbar für IHN ist, ist es die Gabe der Freiheit, die ER für alle SEINE SÖHNE will. Indem du

Freiheit schenkst, wirst du frei sein.

8. Freiheit ist die einzige Gabe, die du den SÖHNEN GOTTES schenken kannst, da sie die Anerkennung

dessen ist, was sie sind und was ER ist. Freiheit ist Schöpfung, weil sie Liebe ist. Wen du zum Gefangenen zu

machen suchst, den liebst du nicht. Wenn du also irgend jemanden - dich eingeschlossen - gefangenzusetzen

suchst, liebst du ihn nicht und kannst dich nicht mit IHM identifizieren. Wenn du dich gefangensetzt, verlierst du

deine wahre Identifikation mit mir und mit dem VATER aus den Augen. Deine Identifikation ist mit dem VATER

und dem SOHN. Sie kann nicht mit dem einen sein und nicht mit dem anderen. Wenn du Teil des einen bist,

musst du auch Teil des anderen sein, weil sie eins sind. Die HEILIGE DREIEINIGKEIT ist heilig, weil SIE eins

ist. Schließt du dich von dieser Einheit aus, so nimmst du die HEILIGE DREIEINIGKEIT als getrennt wahr. Du

musst in IHR eingeschlossen sein, weil SIE alles ist. Wenn du nicht deinen Platz in IHR einnimmst und deine

Funktion als Teil von IHR erfüllst, ist die HEILIGE DREIEINIGKEIT ebenso beraubt wie du. Keiner IHRER

Teile kann gefangen sein, wenn IHRE Wahrheit erkannt werden soll.

Kapitel 13  Die Schuldlose Welt  Aus ein Kurs in Wundern-GREUTHOF VERLAG Greuthof Verlag, Kybfelsenstraße 41, D-79100 Freiburg i.Br.

V. Die zwei Gefühle

1. Ich habe gesagt, dass du nur zwei Gefühle hast: Liebe und Angst. Das eine ist unveränderbar, wird aber

fortwährend mit andern ausgetauscht, da es den Ewigen von den Ewigen geschenkt wird. In diesem Austausch

wird es ausgedehnt, denn es vermehrt sich, indem es gegeben wird. Das andere Gefühl hat viele Formen, denn der

Inhalt individueller Illusionen ist höchst unterschiedlich. Doch sie haben alle eines gemeinsam: Sie sind alle

wahnsinnig. Sie sind aus Anblicken gemacht, die nicht gesehen, und aus Geräuschen, die nicht gehört werden .Sie

lassen eine private Welt erstehen, die sich nicht mit anderen teilen lässt. Denn sie haben nur für ihren Macher

Bedeutung, und daher haben sie überhaupt keine Bedeutung. In dieser Welt bewegt ihr Macher sich allein, denn

nur er nimmt sie wahr.

2. Ein jeder bevölkert seine Welt mit Gestalten aus seiner persönlichen Vergangenheit, und daran liegt es, dass

sich private Welten tatsächlich unterscheiden. Doch die Gestalten, die er sieht, waren niemals wirklich, denn sie

sind nur aus seinen Reaktionen auf seine Brüder gebildet und schließen ihre Reaktionen auf ihn nicht mit ein.

Deshalb sieht er nicht, dass er sie gemacht hat und dass sie nicht ganz sind. Denn diese Gestalten haben keine

Zeugen, da sie nur in einem einzigen separaten Geist wahrgenommen werden.

3. Durch diese seltsamen und schattenhaften Gestalten treten die Wahnsinnigen mit ihrer Welt des Wahnsinns in

Beziehung. Denn sie sehen nur die, die sie an diese Bilder erinnern, und sie sind es, mit denen sie in Beziehung

treten. So kommunizieren sie mit denen, die nicht da sind - und diese sind es, die ihnen Antwort geben. Und

niemand hört ihre Antwort außer dem, der sie angerufen hat, und er alleine glaubt, dass sie IHM Antwort gaben.

Wahrnehmung wird durch Projektion erzeugt, und über sie hinaus kannst du nicht schauen. Immer wieder hast du

deinen Bruder angegriffen, weil du eine Schattengestalt in deiner privaten Welt in IHM gesehen hast. Und also ist

es, dass du zuerst dich selbst angreifen musst, denn was du angreifst, ist nicht in anderen. Seine einzige

Wirklichkeit ist in deinem eigenen Geist, und indem du andere angreifst, greifst du buchstäblich das an, was nicht

vorhanden ist.

4. Die Wahnhaften können sehr zerstörerisch sein, denn sie begreifen nicht, dass sie sich selbst verurteilt haben.

Sie wollen nicht sterben, aber sie wollen die Verurteilung auch nicht loslassen. So trennen sie sich in ihre privaten

Welten, wo alles ungeordnet ist und das, was innen ist, außen zu sein scheint. Was aber innen ist, sehen sie nicht,

denn die Wirklichkeit ihrer Brüder können sie nicht erfassen.

5. Du hast nur zwei Gefühle, in deiner privaten Welt jedoch reagierst du im mer auf das eine, als wäre es das

andere. Denn Liebe kann in einer Welt für sich nicht weilen, in der sie nicht wahrgenommen wird, wenn sie

kommt. Wenn du deinen eigenen Hass als deinen Bruder siehst, dann siehst du deinen Bruder nicht. Jeder sucht

die Nähe dessen, was er liebt, und schreckt vor dem zurück, wovor er Angst hat. Du reagierst mit Angst auf Liebe

und weichst vor ihr zurück. Die Angst hingegen zieht dich an, und im Glauben, sie sei Liebe, rufst du sie zu dir

herbei. In deiner privaten Welt wimmelt es von Angstgestalten, die du eingeladen hast, und all die Liebe, die deine

Brüder dir anbieten, siehst du nicht.

6. Wenn du deine Welt mit offenen Augen ansiehst, muss dir auffallen, dass du dich in den Wahnsinn

zurückgezogen hast. Du siehst, was nicht vorhanden ist, und hörst, was kein Geräusch erzeugt. Deine Äußerungen

von Gefühlen sind das Gegenteil dessen, was die Gefühle selber sind. Du kommunizierst mit niemandem und bist

genauso isoliert von der Wirklichkeit, als wärest du allein im ganzen Universum. In deinem Wahnsinn übersiehst

du die Wirklichkeit vollständig und siehst überall, wo du hinschaust, nur deinen eigenen gespaltenen Geist. GOTT

ruft dich, und du hörst nicht, denn du bist mit deiner eigenen Stimme beschäftigt. Und die Schau CHRISTI ist

nicht in deiner Sicht, denn du schaust nur dich selber an.

7. Kleines Kind, möchtest du dieses deinem VATER anbieten? Denn wenn du es dir selber anbietest, dann

bietest du es IHM auch an. Und ER wird es dir nicht wiedergeben, denn es ist deiner unwürdig, weil es SEINER

unwürdig ist. Doch möchte ER dich davon erlösen und dich befreien. SEINE vernünftige ANTWORT sagt dir,

dass das, was du dir selber angeboten hast, nicht wahr ist, dass aber, was ER dir anbietet, sich nie verändert hat.

Du, der du nicht weißt, was du tust, kannst lernen, was Wahnsinn ist, und über ihn hinausschauen. Dir ist es

gegeben, zu lernen, wie du den Wahnsinn leugnen und aus deiner privaten Welt in Frieden hervorgehen kannst.

Du wirst alles sehen, was du in deinen Brüdern verleugnet hast, weil du es in dir selbst verleugnet hast. Denn du

wirst sie lieben, und indem du ihnen näher rückst, wirst du sie zu dir ziehen und als Zeugen für die Wirklichkeit

wahrnehmen, die du mit GOTT teilst. Ich bin bei ihnen, wie ich bei dir bin, und wir werden sie aus ihren privaten

Welten herausziehen, denn so, wie wir vereint sind, so möchten wir uns mit ihnen vereinen. Der VATER heißt uns

alle freudig willkommen, und Freude ist es, was wir IHM schenken sollten. Denn jeder GOTTESSOHN ist dir

gegeben, dem GOTT SICH SELBST gegeben hat. Und es ist GOTT, DEN du ihnen anbieten musst, um SEINE

Gabe an dich zu erfassen.

8. Schau ist vom Licht abhängig. In der Dunkelheit kannst du nicht sehen. Doch in der Dunkelheit, in der

privaten Welt des Schlafes, siehst du in Träumen, obgleich deine Augen geschlossen sind. Hier hast du, was du

siehst, gemacht. Doch lass die Dunkelheit los, und alles, was du gemacht hast, wirst du nicht mehr sehen, denn

sein Anblick hängt vom Verleugnen der Schau ab. Aus dem Verleugnen der Schau folgt aber nicht, dass du nicht

sehen kannst. Aber genau das ist es, was die Verleugnung bewirkt, denn durch sie akzep tierst du den Wahnsinn

und glaubst, du könnest eine private Welt machen und über deine eigene Wahrnehmung herrschen. Doch hierfür

muss das Licht ausgeschlossen werden. Träume verschwinden, wenn das Licht gekommen ist und du sehen kannst.

9. Suche die Schau nicht mit deinen Augen, denn du hast deine Sehweise gemacht, um in der Dunkelheit sehen

zu können, und darin wirst du getäuscht. Jenseits dieser Dunkelheit, und dennoch in dir, ist die Schau CHRISTI,

DER auf alle im Licht schaut. Deine »Schau« kommt aus der Angst, so wie die SEINE aus der Liebe kommt. Und

ER sieht für dich, als dein Zeuge für die wirkliche Welt. ER ist die Manifestation des HEILIGEN GEISTES und

schaut immer auf die wirkliche Welt, ruft ihre Zeugen auf und zieht sie zu dir hin. ER liebt, was ER in deinem

Innern sieht, und möchte es ausdehnen. Und ER wird nicht zum VATER zurückkehren, solange ER nicht deine

Wahrnehmung ausgedehnt hat bis hin zu IHM. Und dort ist Wahrnehmung nicht mehr, denn ER hat dich mit

SICH zum VATER zurückgebracht.

10. Du hast nur zwei Gefühle, eines hast du gemacht, und eines wurde dir gegeben. Jedes ist eine Art zu sehen,

und unterschiedliche Welten entstehen aus ihrer unterschiedlichen Sicht. Sieh durch die Schau, die dir gegeben ist,

denn durch CHRISTI Schau erblickt ER SICH SELBST. Und da ER sieht, was ER ist, erkennt ER SEINEN

VATER. Jenseits deiner dunkelsten Träume sieht er GOTTES schuldlosen SOHN in dir, in vollkommenem Glanz

erstrahlend, der ungetrübt von deinen Träumen ist. Und das wirst du sehen, wenn du mit IHM schaust, denn

SEINE Schau ist SEINE Liebesgabe an dich, die IHM vom VATER für dich gegeben wurde.

11. Der HEILIGE GEIST ist das Licht, in dem CHRISTUS offenbar wird. Und alle, die IHN schauen möchten,

können IHN sehen, denn sie haben um Licht gebeten. Auch werden sie IHN nicht alleine sehen, denn ER ist

ebenso wenig allein, wie sie es sind. Weil sie den SOHN sahen, sind sie in IHM zum VATER auferstanden. Und all

dies werden sie verstehen, weil sie nach innen geschaut und jenseits der Dunkelheit den CHRISTUS in sich

gesehen und IHN wiedererkannt haben. In der Vernunft SEINER Schau haben sie mit Liebe auf sich selbst

geblickt und sich selbst so gesehen, wie der HEILIGE GEIST sie sieht. Und mit dieser Schau der Wahrheit in

ihnen ist alle Schönheit der Welt gekommen, um auf sie z u leuchten.

Kapitel 14

FÜR DIE WAHRHEIT LEHREN Aus ein Kurs in Wundern-GREUTHOF VERLAG Greuthof Verlag, Kybfelsenstraße 41, D-79100 Freiburg i.Br.

 

III. Die Entscheidung für die Schuldlosigkeit

 

1. Der glückliche Schüler kann sich nicht schuldig fühlen, dass er lernt. Das ist so wichtig für das Lernen, dass

man es nie vergessen sollte. Der schuldlose Schüler lernt leicht, weil seine Gedanken frei sind. Doch zieht dies die

Einsicht nach sich, dass Schuld Störung ist, nicht Erlösung, und überhaupt keinerlei nützliche Funktion erfüllt.

2. Vielleicht bist du gewohnt, Schuldlosigkeit lediglich dazu zu benutzen, um den Schmerz der Schuld

auszugleichen, und siehst sie nicht als etwas an, das an sich wertvoll ist. Du glaubst, Schuld und Schuldlosigkeit

seien beide wertvoll, wobei jede ein Entrinnen aus dem darstellt, was die andere dir nicht bietet. Du willst nicht

nur eine allein, denn ohne alle beide siehst du dich nicht als ganz und daher glücklich an. Doch du bist nur in

deiner Schuldlosigkeit ganz, und nur in deiner Schuldlosigkeit kannst du glückli ch sein. Da gibt es keinen Konflikt.

Schuld in irgendeiner Form zu wünschen wird die Würdigung des Wertes deiner Schuldlosigkeit verloren gehen

lassen und sie aus deiner Sicht drängen.

3. Du kannst mit der Schuld keinen Kompromiss eingehen und dem Schmerz entrinnen, den nur die

Schuldlosigkeit stillt. Lernen heißt, hier zu leben, ebenso wie erschaffen bedeutet, im HIMMEL zu sein. Erinnere

dich jedes Mal, wenn der Schmerz der Schuld dich anzuziehen scheint, dass du - wenn du IHM nachgibst - dich

gegen dein Glück entscheidest und nicht lernst, wie du glücklich sein kannst. Sage dir deshalb sanft, aber mit einer

aus der LIEBE GOTTES und SEINES SOHNES geborenen Überzeugung:

Was ich erfahre, das mache ich manifest.

Bin ich schuldlos, so habe ich nichts zu fürchten. Ich entscheide mich, das

Annehmen der SÜHNE zu bezeugen, und nicht ihre Zurückweisung.

Ich möchte meine Schuldlosigkeit annehmen, indem ich sie manifest mache

und sie mit anderen teile.

Lass mich dem SOHNE GOTTES Frieden von seinem VATER bringen.

4. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, ja sogar jede Sekunde entscheidest du dich zwischen Kreuzigung und

Auferstehung, zwischen dem Ego und dem HEILIGEN GEIST. Das Ego ist die Entscheidung für die Schuld, der

HEILIGE GEIST ist die Entscheidung für die Schuldlosigkeit. Die Macht der Entscheidung ist alles, was du hast.

Wozwischen du entscheiden kannst, ist festgelegt, weil es außer der Wahrheit und der Illusion keine Alternativen

gibt. Auch überschneiden sie sich nicht, weil sie Gegensätze sind, die nicht ausgesöhnt und nicht beide wahr sein

können. Du bist schuldig oder schuldlos, gebunden oder frei, unglücklich oder glücklich.

5. Das Wunder lehrt dich, dass du dich für Schuldlosigkeit, Frieden und Freude entschieden hast. Es ist keine

Ursache, sondern eine Wirkung. Es ist die natürliche Folge der richtigen Entscheidung und bezeugt dein Glück,

das sich aus der Entscheidung ergibt, frei von Schuld zu sein. jeder, dem du Heilung schenkst, gibt sie dir zurück.

jeder, den du angreifst, behält den Angriff und hegt ihn, indem er ihn dir vorwirft. Ob er das tut oder nicht, ist

unerheblich; du wirst denken, er tue es. Es ist unmöglich, etwas, was du nicht willst, ohne diese Strafe anzubieten.

Der Preis des Gebens ist Empfangen. Entweder ist es eine Strafe, unter der du leidest, oder der glückliche Erwerb

eines Schatzes, der dir lieb und teuer ist.

6. Keine Bestrafung wird dem GOTTESSOHN je abverlangt, außer von IHM und durch ihn selbst. jede

Gelegenheit zu heilen, die IHM zuteil wird, ist eine weitere Gelegenheit, Finsternis durch Licht und Angst durch

Liebe zu ersetzen. Wenn er sie ablehnt, bindet er sich selber an die Finsternis, weil er nicht beschlossen hat, seinen

Bruder zu befreien und mit IHM ins Licht zu treten. Indem er dem Nichts Macht verleiht, wirft er die freudige

Gelegenheit fort zu lernen, dass das Nichts keine Macht hat. Und dadurch, dass er die Dunkelheit nicht zerstreut

hat, hat er Angst vor der Finsternis und vor dem Licht bekom men. Die Freude zu lernen, dass die Finsternis keine

Macht über den SOHN GOTTES hat, ist die glückliche Lektion, die der HEILIGE GEIST lehrt und von der ER

möchte, dass du sie mit IHM lehrst. Es ist SEINE Freude, sie zu lehren, wie es die deine sein wird.

7. Die Art und Weise, diese einfache Lektion zu lehren, ist einfach die: Schuldlosigkeit ist Unverletzlichkeit.

Mach deshalb deine Unverletzlichkeit für jeden manifest. Lehre ihn - was immer er dir anzutun versucht -, dass

dein vollkommenes Freisein von der Überzeugung, dir könne geschadet werden, IHM zeigt, dass er schuldlos ist.

Er kann nichts tun, was dich verletzen kann, und dadurch, dass du IHM verwehrst zu denken, er könne es, lehrst

du ihn, dass die SÜHNE, die du für dich selber angenommen hast, auch seine ist. Es gibt nichts zu vergeben.

Niemand kann den GOTTESSOHN verletzen. Seine Schuld ist ohne Ursache und kann, da sie ohne Ursache ist,

nicht existieren.

8. GOTT ist die einzige URSACHE, und Schuld ist nicht von IHM. Lehre niemanden, dass er dich verletzt hat,

denn tust du das, bringst du dir selber bei, dass das, was nicht von GOTT ist, Macht über dich hat. Das Ursachlose

kann nicht sein. Bezeuge es nicht, und fördere den Glauben daran in keinem Geist. Erinnere dich stets: Der Geist

ist eins, und die Ursache ist eins. Du wirst Kommunikation mit diesem Einssein erst dann lernen, wenn du lernst,

das Ursachlose zu leugnen, und die URSACHE GOTTES als die deine annimmst. Die Macht, die GOTT

SEINEM SOHN gegeben hat, ist sein, und SEIN SOHN kann nichts anderes sehen oder anzusehen beschließen,

ohne sich selbst die Strafe der Schuld aufzuerlegen anstelle all der glücklichen Unterweisung, die der HEILIGE

GEIST IHM freudig anbieten möchte.

9. Jedes Mal, wenn du beschließt, Entscheidungen für dich selber zu treffen, denkst du zerstörerisch, und die

Entscheidung wird falsch sein. Sie wird dich wegen des Entscheidungskonzepts, das zu ihr führte, verletzen. Es ist

nicht wahr, dass du Entscheidungen von dir aus oder für dich allein treffen kannst. Kein Gedanke des

GOTTESSOHNES kann in seiner Wirkung separat oder isoliert sein. Jede Entscheidung wird für die ganze

SOHNSCHAFT getroffen, wird nach innen und außen gelenkt und beeinflusst eine Konstellation, die größer ist

als alles, wovon du je geträumt hast.

10. Wer die SÜHNE akzeptiert, ist unverletzlich. Diejenigen aber, die schuldig zu sein glauben, werden auf Schuld

reagieren, weil sie denken, sie sei die Erlösung, und lehnen es daher nicht ab, sie zu sehen und sich mit ihr zu verbünden.

Sie glauben, die Schuld vermehren sei Selbstschutz. Und sie werden die simple Tatsache nicht verstehen,

dass das, was sie nicht wollen, sie verlet zen muss. All das entsteht, weil sie nicht glauben, dass das, was sie wollen,

gut ist. Doch der Wille ist ihnen gegeben worden, weil er heilig ist und ihnen alles bringen wird, was sie brauchen

und was ihnen so natürlich zukommen wird wie der Frieden, der keine Grenzen kennt. Nichts, was ihr Wille nicht

verschafft, hat ihnen irgend etwas von Wert anzubieten. Doch da sie ihren Willen nicht verstehen, versteht der

HEILIGE GEIST ihn still für sie und gibt ihnen das, was sie wollen, ohne Mühe, Anstrengung oder die

unmögliche Last, darüber zu entscheiden, was allein sie wollen und benötigen.

11. Es wird niemals geschehen, dass du Entscheidungen für dich selber treffen musst. Du bist der Hilfe nicht

beraubt, der HILFE, die die Antwort kennt. Würdest du dich mit wenig zufrieden geben, das das einzige ist, was

du allein dir selber anbieten kannst, wenn ER, DER dir alles gibt, es dir einfach anbieten wird? ER wird nie fragen,

was du getan hast, um dich der Gabe GOTTES würdig zu erweisen. Richte diese Frage deshalb nicht an dich.

Nimm statt dessen SEINE Antwort an, denn ER weiß, dass du aller Dinge würdig bist, die GOTT für dich will.

Versuche nicht, der Gabe GOTTES zu entrinnen, die ER dir so frei und freudig schenkt. ER schenkt dir nur, was

GOTT IHM für dich gab. Du brauchst nicht zu entscheiden, ob du es verdient hast oder nicht. GOTT weiß, dass

du es verdienst.

12. Willst du die Wahrheit der Entscheidung GOTTES verleugnen und deine erbärmliche Einschätzung deiner

selbst an die Stelle SEINER ruhigen und unerschütterlichen Wertschätzung SEINES SOHNES setzen? Nichts

kann GOTTES Überzeugung von der vollkommenen Reinheit all dessen erschüttern, was ER erschaffen hat, denn

es ist gänzlich rein. Entscheide dich nicht dagegen: Denn da es von IHM kommt, muss es wahr sein. Frieden weilt

in jedem Geist, der still den Plan annimmt, den GOTT für seine SÜHNE aufgestellt hat, und der seinen eigenen

aufgibt. Du weißt nichts von der Erlösung, denn du verstehst sie nicht. Triff keine Entscheidungen darüber, was

sie ist oder wo sie liegt, sondern frage den HEILIGEN GEIST alles, und überlasse alle Entscheidungen SEINEM

sanften Rat.

13. Der EINE, DER den Plan GOTTES kennt, von dem GOTT möchte, dass du IHM folgst, kann dich lehren,

was er ist. SEINE Weisheit nur vermag dich so zu führen, dass du IHM folgst. Jede Entscheidung, die du allein

triffst, besagt nur, dass du definieren möchtest, was die Erlösung ist und woraus du erlöst werden möchtest. Der

HEILIGE GEIST erkennt, dass alle Erlösung Entrinnen aus der Schuld ist. Du hast keinen anderen »Feind«, und

gegenüber dieser seltsamen Verzerrung der Reinheit des GOTTESSOHNES ist der HEILIGE GEIST dein

einziger FREUND. ER ist der starke Beschützer der Unschuld, die dich frei macht. Und es ist SEINE

Entscheidung, alles das aufzuheben, wodurch deine Unschuld vor deinem unumwölkten Geist verschleiert wird.

14. Lass daher IHN den einzigen FÜHRER sein, dem du zur Erlösung nachfolgst. ER kennt den Weg und führt

dich freudig auf IHM entlang. Mit IHM wirst du auch sicher lernen, dass das, was GOTT für dich will, dein Wille

ist. Ohne SEINE Führung wirst du denken, dass du ihn alleine kennst, und wirst dich so sicher gegen den Frieden

entscheiden, wie du entschieden hast, dass die Erlösung allein in dir liegt. Erlösung ist von IHM, DEM GOTT sie

für dich gab. ER hat sie nicht vergessen. Vergiss IHN nicht, und ER wird jede Entscheidung für dich treffen, für

deine Erlösung und für den Frieden GOTTES in dir.

15. Suche nicht, den Wert des GOTTESSOHNES einzuschätzen, den ER heilig schuf, denn das tun heißt, seinen

VATER zu bewerten und gegen IHN zu urteilen. Und du wirst dich dieses eingebildeten Verbrechens schuldig

fühlen, das keiner auf dieser Welt oder im HIMMEL überhaupt begehen könnte. Der HEILIGE GEIST lehrt dich

nur, dass die »Sünde«, sich selbst auf GOTTES Thron zu setzen, keine Quelle der Schuld ist. Was nicht geschehen

kann, kann keine Wirkung haben, die es zu fürchten gilt. Sei ruhig in deinem Glauben an IHN, DER dich liebt und

dich aus dem Wahnsinn herausführen möchte. Verrücktheit mag deine Wahl sein, aber nicht deine Wirklichkeit.

Vergiss niemals die LIEBE GOTTES, DER SICH deiner erinnert hat. Denn es ist völlig unmöglich, dass ER

SEINEN SOHN je aus dem liebenden GEIST fallen lassen könnte, in welchem er erschaffen wurde und in dem

seine Wohnstätte in vollkommenem Frieden für immer festgemacht wurde.

16. Sag nur zum HEILIGEN GEIST: »Entscheide du für mich«, und es geschieht. Denn SEINE Entscheidungen

sind Widerspiegelungen dessen, was GOTT über dich weiß, und in diesem Licht wird Irrtum jeder Art unmöglich.

Warum möchtest du so krampfhaft darum ringen, all das vorherzusehen, was du nicht erkennen kannst, wenn alle

Erkenntnis hinter jeder Entscheidung steht, die der HEILIGE GEIST für dich trifft? Lerne, was SEINE Weisheit

und SEINE Liebe sind, und lehre jeden SEINE Antwort, der im Dunkeln ringt. Denn du entscheidest für ihn und

für dich selbst.

17. Wie huldvoll ist es, alle Dinge durch IHN zu entscheiden, DESSEN gleiche LIEBE allen gleichermaßen

gegeben wird! ER lässt dir niemanden außerhalb von dir. So gibt Er dir denn das, was dein ist, weil dein VATER

möchte, dass du es mit IHM teilst. Lass dich in allem von IHM leiten, und überlege nicht noch einmal. Vertraue

IHM, dass ER schnell, sicher und mit LIEBE für jeden antwortet, den die Entscheidung irgendwie berührt. Und

jeder wird es sein. Möchtest du denn die alleinige Verantwortung auf dich nehmen, zu entscheiden, was jedem nur

Gutes bringen kann? Würdest du es denn erkennen?

18. Du hast dir selbst die äußerst unnatürliche Gewohnheit beigebracht, mit deinem SCHÖPFER nicht zu

kommunizieren. Doch bleibst du in enger Kommunikation mit IHM und mit allem, was in IHM ist, wie es auch in

dir ist. Verlerne die Isolation durch SEINE liebevolle Führung, und lerne, was die ganze glückliche

Kommunikation ist, die du weggeworfen hast, doch nicht verlieren konntest.

19. Wann immer du im Zweifel bist, was du tun solltest, denke an SEINE GEGENWART in dir, und sage dir

dieses, und nur dieses:

ER führt mich, und ER kennt den Weg, den ich nicht kenne. Doch wird ER mir nie

vorenthalten, was ich nach

SEINEM Willen lernen soll.

Und so vertraue ich darauf, dass ER mir alles mitteilt, was ER für mich erkennt.

Dann lass IHN still dich lehren, wie du deine Schuldlosigkeit wahrnehmen kannst, die bereits da ist.

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