Alles was von GOTT kommt ist Einfach
Alles was von GOTT kommt ist Einfach

Schmerz

Christine Gutekunst

 

♥ Schmerz... ♥

 

Es gibt Momente im Leben,

da reißt es den Boden unter den Füßen weg.

Ein Loch tut sich auf.

Darin versinkt all das,

was in der Ordnung schien.

Gefühle rollen im Lava-Strom

und brennen alles nieder,

was einst Glück verhieß.

Doch war es ein Verlies,

das nur gefangen hielt.

Mit Blindheit getränkt

fallen jene Mauern,

die eine Wahrheit in sich bargen,

die nicht die deine war.

Ein Film läuft ab,

der jene Farce verkörpert,

die Sicherheit versprach.

Nichts ist am Platz,

wo es einst hingehörte.

Wie groß ist diese Schmach,

die weg vom Leben führte

und letzten Endes doch

zu diesem hin.

 

Doch diesen Schritt,

das Bildnis zu entwirren,

was aus dem Schmerz dort spricht,

der elendslang

das Herz versteinern ließ,

zieht dich hinan.

Die Mauern waren hoch,

der Mörtel schwer.

Jeder Stein dort sorgsam angelegt

und säuberlich getürmt.

Zum Schutz gebaut

vor jener Täuschung,

die unerträglich ist.

Die Schleier heben sich,

die Ohnmacht stets einhüllte.

Die Sicht wird frei,

doch jenen Schmerz

kannst du nur selber tragen.

Und dieser auch vergeht,

wie er dort kam,

denn immer ist das Licht

am End‘ des Tunnels da.

Es wartet,

nimmt dich auf,

trägt das für dich,

was lang

auf eig‘nen Schultern lag.

So wird es langsam klar im Bild,

warum du selbst

die Liebe dir verwehrtest.

Du hast dich selbst dort hingestellt,

wo du nicht hingehörtest.

Doch gibt es keine Schuld.

Nicht für dich selbst

und auch nicht für den anderen.

 

Du hast es so bestimmt

am Ort des Lichts,

wo du es selber schriebst,

zu reifen und zu wachsen.

Vergib dir selbst dafür,

besonders auch dem anderen,

den du selbst ausgewählt

und der sich mutig stellt

für deine Schattenwelt

als Baustein deiner Mauer

und PuzzleTeil des Ganzen

zur Selbst-Verwirklichkeit.

Und scheint es noch so schwer,

es endlich zu begreifen,

es diente nur dem Reifen

der Seele für und für.

Jetzt ist die Zeit,

die Schuld hier zu begraben,

die du noch auf dich nimmst.

Verantwortung trägt jeder

nur für sich.

Es wechselt Täter-Opfer-Sein,

aus jeder eigenen Sicht.

Drum find‘ den Platz

in deiner Welt,

wo du dich selbst

hast an den Rand gestellt,

denn du bist mitten drin

in deiner eig’nen Welt.

Die Sicht verkehrt,

verklärt,

stellt nur dich selbst dorthin,

verkennst du deinen Wert.

 

Der Liebe Lohn

zieht dich zurück zum Ziel,

wo Ende ist und Anfang dort

im Mitgefühl.

Am Tag des neuen Morgens

geht Sonne auf

und es erlischt,

was Lüge war

und niemals deine Wahrheit ist.

Die Antwort aller Fragen

ist in dir.

Niemand dort draußen

öffnet dir die Tür.

Erkenntnispfad

hat dich dorthin gebracht

an diesen Punkt,

wo Weinen schweigt

und Liebe hat die Macht.

 

© Christine Selina GuteKunst

29. August 2015

Bild: T.A.Kopera

Er-LÖSUNG

LEKTION 245   aus (EKIW)  Greuthof-Verlag

 

DEIN Frieden, VATER, ist bei mir. Ich bin in Sicherheit.

 

1. DEIN Frieden umgibt mich, VATER. Wohin ich gehe, dorthin geht DEIN Frieden mit mir. Er wirft sein

Licht auf einen jeden, dem ich begegne. Ich bringe ihn zu den Betrübten, den Einsamen und den Ängstlichen.

Ich gebe DEINEN Frieden jenen, die Schmerz erleiden oder sich grämen ton Verlust oder denken, sie seien der

Hoffnung und des Glücks beraubt. Schicke sie zu mir, mein VATER. Laß mich DEINEN Frieden mit mir

bringen. Denn ich möchte DEINEN SOHN erlösen, wie es DEIN WILLE ist, damit ich mein SELBST endlich

wiedererkennen möge.

 

2. So gehen wir in Frieden hin. Wir geben aller Welt die Botschaft, die wir empfangen haben. Und so vernehmen

wir endlich die STIMME FÜR GOTT, DIE zu uns spricht, während wir SEIN WORT wiedergeben, DESSEN

LIEBE wir erken nen, weil wir das WORT miteinander teilen, das ER uns gab.

 

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