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Helen Schucman's erstaunliche Erlebnisse

Helen Schucman's erstaunliche Erlebnisse

 

In Dr. Ken Wapnick's Biografie über Helen Schucman, Ph.D., (1909 - 1981), sind drei ihrer aussergewöhnlichen Erlebnisse beschrieben, die mich tief beeindruckten. Diese werden in Helens Worten unten erzählt. Die zweite und dritte Erfahrung machte sie 1965, kurz bevor das 7-jährige, innere Diktat von "Ein Kurs in Wundern" bei ihr begann.

 

Das erste, nachfolgende Erlebnis in der U-Bahn hatte sie, lange bevor der Kurs begann und als sie sich noch als überzeugte Atheistin bezeichnete...

 

1. In der U-Bahn von New York

Eines Winterabends war sie sehr aufgeregt, weil sie die paar hundert Meter zur U-Bahn-Station zu Fuss gehen musste und kein Taxi nehmen konnte, weil das ihr Mann Louis nicht wollte, obwohl es sehr kalt war und gerade zu schneien begonnen hatte.

 

Sie berichtet: "Als wir den Bahnsteig erreichten, fuhr gerade ein Zug ab, und wir mussten etwa 20 Minuten auf den nächsten warten. Je mehr Zeit verstrich, desto zorniger wurde ich. Als der nächste Zug endlich einfuhr, war er voll, und wir mussten eine ganze Zeitlang stehen, bevor wir einen Sitzplatz über einem überhitzten Heizkörper ergatterten. Ich trug einen neuen Pelzmantel und war mir sicher, er würde bei der Gelegenheit ruiniert. Bei jeder Station wehte beim Öffnen der Türen ein eisiger Luftzug gegen meinen unbedeckten Kopf, der auch meine Frisur zunichte machte. Ich kam zunehmend zu der Überzeugung, dass ich mir eine Lungenentzündung holen würde (Ken Wapnicks Kommentar: Das war eine ständige Befürchtung Helens). Als zusätzliche Gefahr husteten und niesten die Leute um mich herum, und ich konnte förmich sehen, wie mich die Viren attackierten. Mittlerweile war ich mir sicher, dass die Rücksichtslosigkeit meines Mannes (weil sie zu Fuss zur U-Bahnstation gehen musste) verheerende Folgen haben würde.Dass er sich zufrieden in seine Zeitung vertiefte, macht die Sache nicht gerade besser.

 

Ganz abgesehen von den Gefahren, war mir die ganze Situation durch und durch zuwider. Im Zug roch es nach Knoblauch und Erdnüssen, und die Menschen, die dort mit uns eingepfercht waren, sahen schmutzig und schäbig aus. Ein Kind mir gegenüber hatte mit schokoladeverschmierten Händen auf das Gesicht und den Mantel seiner Mutter gefasst und überall schmuddelige Abdrücke hinterlassen. Zwei Sitze weiter säuberte eine andere Mutter ihr Kleid an einer Stelle, auf die sich ihr Baby erbrochen hatte. Eine Gruppe grösserer Kinder machte einen schrecklichen Lärm, und eines von ihnen hob ein Stück Kaugummi vom Fussboden auf und steckte es in den Mund. Ganz hinten stritten sich lautstark ein paar alte Männer und schwitzen dabei furchtbar. Ich empfand die ganze Situation als zunehmend widerwärtig und schloss meine Augen, um nichts mehr zu sehen, weil es einen derartigen Ekel in mir erregte.

 

Und dann geschah etwas völlig Überraschendes. Es war sehr kurz; die damit verbundenen intensiven Gefühle verebbten fast augenblicklich und verschwanden in weniger als einer Minute komplett. Es ist unmöglich, ganz genau zu beschreiben, was geschah. Annäherungsweise kann ich jedoch sagen, dass es war, als wenn ein blendendes Licht vor meinen geschlossenen Augen aufstrahlte und meinen Geist (mind) ganz erfüllte. Mit geschlossenen Augen sah ich mich selbst als Kind, das mitten ins Licht hineinging. Das Kind schien genau zu wissen, was es tat; es war, als wäre ihm die Situation völlig vertraut. Einen Augenblick lang hielt es inne und kniete nieder, wobei es den leuchtenden Boden mit Ellbogen, Handgelenken und Stirn berührte wie in einer östlichen Geste tiefster Ehrerbietung. Dann stand es auf, ging nach rechts, kniete noch einmal nieder und neigte diesmal den Kopf, als wenn es ihn gegen ein riesiges Knie lehnen würde. Es fühlte sich an, als legte sich ein grosser Arm um das Mädchen (Wapnick-Kommentar: einer von "Gottes ewigen Armen"), und dann verschwand es. Das Licht wurde noch heller, und ich spürte eine ganz unbeschreiblich intensive Liebe von dem Licht zu mir herströmen. Die Liebe war so stark, dass ich buchstäblich nach Luft rang und die Augen öffnete.

 

Ich sah das Licht noch einen Augenblick, und während dieses Augenblicks liebte ich alle im Zug mit der gleichen unglaublichen Intensität. Jeder war unvorstellbar schön und mir unerhört kostbar. Dann schwand das Licht, und das alte Bild des Schmutzes und der Hässlichkeit kehrte zurück. Der Kontrast war schockierend. Ich brauchte einige Minuten, um meine Fassung einigermassen wieder zu gewinnen. Dann tastete ich unsicher nach der Hand meines Mannes.

 

"Ich weiss nicht, wie ich das erklären soll", sagte ich mit zitternder Stimme. "Mir ist gerade etwas sehr Merkwürdiges passiert. Es hat mir ein bisschen Angst gemacht, und ich kann es schwer in Worte fassen. Also - ", ich zögerte einen Augenblick und fuhr dann atemlos fort, "ich habe ein grosses Licht gesehen, und Wellen über Wellen der Liebe strömten daraus hervor. Und als ich meine Augen öffnete, habe ich alle hier genauso geliebt, wie dieses Licht mich geliebt hat. Jetzt ist es vorüber, und ich verstehe nicht, was passiert ist"."

 

Louis, der ein Bücherwurm war, hatte ein wenig über Mystik gelesen, obwohl er das Thema nicht beonders interessant fand. Merkwürdigerweise schien er nicht überrascht und tätschelte mir beruhigend die Hand. "Mach dir keine Sorgen", sagte er beruhigend und griff wieder nach seiner Zeitung. "Es ist eine ganz gewöhnliche mystische Erfahrung. Verschwende keinen weiteren Gedanken mehr daran".

 

Dr. Ken Wapnick's Kommentar dazu: "Das Erlebnis war so bestürzend anders als Helens bewusst geführtes Leben, dass sie sich sehr bemühen musste, den Ratschlag ihres Mannes zu befolgen."

 

 

Helen Schucman: Mehrmals im Sommer 1965 wiederholte sich so etwas wie das "U-Bahn-Erlebnis", das vor Jahren stattgefunden hatte, jedoch mit sehr viel weniger Intensität. Es geschah im allgemeinen in einer Ansammlung von Menschen, zu denen ich auf einmal eine kurze, aber starke Nähe verspürte.

 

2. Auf einer belebten Promenade

Eines dieser Erlebnisse ereignetes sich an einem warmen Sommerabend, als Louis und ich auf der belebten Promenade des Ferienortes Atlantic City, spazieren gingen. Mich überkam plötzlich ein Gefühl grosser emotionaler Nähe zu jedem, begleitet von der klaren Einsicht und Gewissheit, dass wir alle zusammen diese Reise zu einem gemeinsamen Ziel (Gott, die bedingungslose Liebe, Wahrheit, Einssein) machten.

 

3. In einem verdunkelten Theater

Ich (Helen Schucman) hatte ein weiteres Erlebnis dieser Art, als Bill, d.h. Prof. Dr. Thetford der mit ihr zusammen in 7-jähriger Arbeit den Kurs aufschrieb, Louis und ich in einem verdunkelten Theater sassen. Während ich im Dunkeln sass, war ich mir plötzlich eines starken inneren Lichtes bewusst, das in meiner Brust begann und immer stärker und umfassender wurde, bis es das ganze Theater zu erfüllen schien und alle Anwesenden mit einschloss. Ich nahm das Licht und den Frieden und die Freude, von denen es begleitet wurde, etwa zehn Minuten lang war. Er war so stark, dass ich kaum glauben konnte, dass niemand sonst es bemerkte.

 

 

Der obige Text ist der Biografie von Dr. Helen Schucman entnommen, die Kenneth Wapnick 1991 herausgegeben hat und, die 1999 auf Deutsch erschienen ist.

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